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Jul
28
Mo
2014
all-day Sommerferien Rheinland-Pfalz
Sommerferien Rheinland-Pfalz
Jul 28 – Sep 5 all-day
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Okt
3
Fr
2014
all-day Tag der Deutschen Einheit
Tag der Deutschen Einheit
Okt 3 all-day
Tag der Deutschen Einheit ist gesetzlicher Feiertag in Rheinland-Pfalz. Alle Termine auf www.schulferien.org/Feiertage
Okt
7
Di
2014
15:00 Job-Börse 2014 @ Weißergasse 6
Job-Börse 2014 @ Weißergasse 6
Okt 7 @ 15:00 – 18:00
mit IGS Koblenz
Okt
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Mo
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all-day Herbstferien Rheinland-Pfalz
Herbstferien Rheinland-Pfalz
Okt 20 – Okt 31 all-day
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Allerheiligen
Nov 1 all-day
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Dez 22 – Dez 31 all-day
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Dez
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Do
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all-day 1. Weihnachtsfeiertag
1. Weihnachtsfeiertag
Dez 25 all-day
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2014
all-day 2. Weihnachtsfeiertag
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Dez 26 all-day
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Archiv

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Willkommen auf unserer Internetseite

Mit dem Schuljahresende wird der Standort Gutenbergstraße
nicht mehr weitergeführt!

Das Büro in der Gutenbergstraße ist ab sofort nicht mehr besetzt!

Wir wünschen allen erholsame Sommerferien!

Öffnungszeiten des Sekretariats:

28. Juli (Mo.) bis einschließlich 1. August 2014 (Fr.) von 9.00 Uhr – 12.00 Uhr sowie
am 1., 2., 4. und 5. September  2014 (Mo., Di., Do. u. Fr.) von 9.00 – 12.00 Uhr !

Unterrichtsbeginn nach den Ferien

für die Klassen 6-10: Montag, 08.09.2014, 7:55 Uhr
für die Klassen 5: Dienstag, 09.09.2014,  Gottesdienst in der Liebfrauenkirche um 8:15 Uhr, Unterricht in der Schule von 9 – 11 Uhr

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Informationen zur Jobbörse 2014

Die neuen Schulbuchlisten für das Schuljahr 2014/2015 stehen zum Herunterladen bereit

 Anmeldung für das Schuljahr 2014/2015

Kennenlernnachmittag der neuen Klassen 5

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Bericht folgt

Entlassfeier der 10. Klassen am Standort Weißergasse

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Bericht folgt!

Entlassfeier der Klassen 9.1, 9.2 und 10.1 am Standort Gutenbergstraße

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Bericht folgt!

Clemi-Kids laufen für krebskranke Kinder

Die Schüler und Schülerinnen der Clemens-Brentano/Overberg Realschule plus Koblenz gaben ein hervorragendes Beispiel, wie eigene sportliche Leistungen zugunsten Schwächerer sinnvoll eingesetzt werden können. Sie sammelten mit großem Einsatz Spenden für die Elterninitiative krebskranker Kinder im Klinikum Kemperhof.
Dabei versuchten sie nach wochenlangem Ausdauertraining im Schulsport möglichst viele Runden auf der bekannten Wasserwerksrunde im und neben dem Stadion Oberwerth zu laufen. Im Vorfeld dieser Veranstaltung suchte jede Schülerin und jeder Schüler einen oder mehrere Sponsoren, die einen selbstbestimmten Betrag pro erlaufener 2300 m langen Runde spenden wollten.
Dadurch hochmotiviert liefen die Schüler der größten Realschule plus der Stadt Koblenz bei bestem Laufwetter insgesamt 2740 Runden, was umgerechnet 6307 km sind. Eine weitere Motivation war bestimmt das Versprechen des Schulleiters Herrn Schmitz pro erlaufener Runde 10 Cent zu spenden, wodurch auch allein dadurch rund 270 Euro zusammenkamen. Die Spendensumme, die bisher noch nicht endgültig festgestellt werden konnte, wurde noch durch den Hauptsponsor Sanitätshaus Thönissen, erheblich erhöht. Man kann sagen, dass durch diesen Tag nicht nur ein beträchtlicher Geldbetrag für einen guten Zweck erlaufen wurde, sondern die Schüler und die Lehrerschaft einen unvergesslichen Tag erlebt haben, der allen noch lange in bester Erinnerung bleiben wird.

Klassenfahrt der 9a und 9b nach Grou/NL

Nach einer angenehmen Fahrt erreichten wir unser Ziel Grou.

Bei bestem Segelwetter fuhren wir am Dienstag von Grou mit Segelbooten und Motorbooten auf das Pikmeer, einen wunderschönen Binnensee im Norden der Niederlande. Am Mittwoch besuchten wir Amsterdam. Am Donnerstag folgten weitere Wassersportaktivitäten rund um das Haus.

Am Freitag mussten wir leider die Heimreise antreten und erreichten gegen 15:30 Uhr Koblenz.

Bildergalerie der Fahrt

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Ferienaktionen der Schulsozialarbeit

 

1. dreitägiges Tagesprogramm  Werk Bleidenberg (Festungsgelände) in der ersten Ferienwoche, Dienstag bis Donnerstag jeweils von 9.30-15.30 Uhr

2. Ausflug in den Freizeitpark Klotten (5. und 6. Klassenstufe)

 

3. Ausflug ins Sealife Center in Königswinter (2. Ferienwoche, Montag 04.08.)

 

 

 

 

 

Koblenzer Skatenights 2014

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An alle Inlineskaterinnen und Skater!

die Skatenight findet einmal im Monat immer von Mai bis August statt.

  • Immer einmal im Monat (dienstags)
  • Kostenlose Teilnahme
  • Helm- und Protektorenpflicht (kann man sich dort ausleihen)
  • mit Pause  (Getränke werden gesponsert)
  • Start und Ende:  EVM im Rauental
  • wenn man nicht mehr kann, gibt es einen Bus , der hinter den Läufern fährt, der einen aufsammelt!
  • bei Regen fällt es aus!

 

und dazu  macht es riesigen Spass!

 

Musikprojekt im “X Ground”

Band3 In  diesem Jahr hat sich  in Kooperation mit der “Kirche der Jugend” im Rauental in Kooperation mit  Music Live e.V. eine Band gegründet, die aus Schülerinnen und Schülern unserer Schule besteht.

Geprobt wird in den Räumen der Fachstelle Plus im Rauental, der  Kirche der Jugend, die jetzt “X- Ground” heißt.

Das “Projekt X -Ground” des Bistum Trier  fördert und unterstützt dieses Musikprojekt, welches an der Clemens Brentano im letzten Jahr mit dem Sozialpädagogik-Studenten Fabian Götze seinen Anfang hatte.

Ihm haben wir zu verdanken, dass das Projekt so ins Rollen kam und so angenommen wird. Es bietet  Jugendlichen die Möglichkeit, sich musikalisch auszuprobieren. Bei unserer  Karnevalsfeier  begeisterten schon  die Jungs der Band bei der Talentshow mit ihrer E-Gitarren Einlage die gesamte Schulgemeinschaft!

In Zusammenarbeit mit unserer Schule finden im “X -Ground” viele tolle Projekte statt. Wie z.B ein Soziales Kompetenztraining mit den 5. Klassen an zwei Tagen oder demnächst eine Theaterspielgruppe für die jüngeren Schülerinnen und Schüler. Auch wird der Schulabschluss der zwei 9ten und der 10. Klasse der Overberg im X-Ground in Form eines Wortgottesdienstes im Juli gefeiert.

Zur Enthüllung des Logos „X Ground“ an der Fassade von St. Elisabeth durch Weihbischof Jörg Michael Peters am Dienstag, dem 06.05. war die Musikgruppe aktiv bei der Programmgestaltung dabei.
Sie spielten mit ihrer neu gegründeten Band, die noch keinen Namen hat, zwei poppige Rocksongs.
Darauf sind wir sehr stolz und freuen uns auf weitere Auftritte in diesem Jahr.

 

 

Ausbildung zu Junior Kulturbotschafterinnen und Kulturbotschaftern

Ausbildung von Schülerinnen und Schülern unserer Schule zu Junior- Kulturbotschafterinnen und Kulturbotschaftern des Mittelrheintales

 

Foto der Veranstaltung

Foto: Sabine Parker

Elf Schülerinnen und Schüler aus der 5. Klasse der Clemens-Brentano-/Overberg Realschule Plus werden im Rahmen des Bündnisses für Bildung “Kultur macht stark” zu Junior – Kulturbotschafterinnen und Kulturbotschaftern des Mittelrheintals ausgebildet.
Das Projekt, welches in Kooperation der Katholischen Familienbildungsstätte Koblenz e.V mit der Deutschen Burgenvereinigung und dem Kultur- und Schulverwaltungsamt Koblenz umgesetzt wird, findet in wöchentlichen Treffen statt.
Die teilnehmenden Fünftklässler erfahren spielerisch und kreativ die kulturellen Besonderheiten des Nahraums und der regionalen Umgebung. Burg- und Theaterbesuche, Lesungen, eigene Theater- und Liedtexte sowie Filmdrehs gehören zum kreativen Ausprobieren, auch mittels moderner Medien.
Eine weitere Exkursion fand nun im Mai in Kooperation mit der Schulsozialarbeiterin der Clemens-Brentano-Realschule, Anke Theisen, statt.
Mit viel Neugier erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Altstadt mit allen Sinnen. Begleitet wurden diese hierbei von der Projektleiterin Sabine Parker, Kultur- und Theaterpädagogin, sowie der FSJ Kultur des Kultur- und Schulverwaltungsamts der Stadt Koblenz, Laura Justen.
Ausgestattet mit GPS-Geräten galt es, Aufgaben über die Geschichte der Stadt Koblenz zu lösen und sich von einem Standpunkt zum nächsten mit Eingabe der Koordinaten zu bewegen.
Das Ende der Tour wurde mit dem Finden eines Schatzes und der tollen Aussicht auf die Stadt Koblenz, natürlich in Gesellschaft der “blauen Männer”, besiegelt.
Im Mai ist in Kooperation mit dem Präventionsteam des Jugendamtes ein Teamtraining für die zukünftigen Junior-Kulturbotschafter/-innen Mittelrheintal auf dem Werk Bleidenberg geplant.
Die drei GPS Geräte des Sachbereiches Kinder- und Jugendförderung können nun in außerschulischen als auch schulischen Projekten für Rallyes eingesetzt und über Herrn Scholer kostenlos ausgeliehen werden.

 

Was tun bei Cybermobbing?

“Cybermobbing”- was tun?

Link zum Thema Cybermobbing und was man genau dagegen tun kann:

CyberBullying

 

Cyber-Mobbing – was ist das?

Unter Cyber-Mobbing (hier wird der Begriff synonym zu Cyber-Bullying, E-Mobbing u.Ä. verwendet) versteht man das absichtliche Beleidigen, Bedrohen, Bloßstellen oder Belästigen anderer mit Hilfe moderne Kommunikationsmittel – meist über einen längeren Zeitraum.

Cyber-Mobbing findet entweder im Internet (z.B. durch E-Mails, Instant Messenger wie beispielsweise ICQ, in Sozialen Netzwerken, durch Videos auf Portalen) oder per Handy (z.B. durch SMS oder lästige Anrufe) statt. Oft handelt der Täter – den man “Bully” nennt – anonym, so dass das Opfer nicht weiß, von wem die Angriffe stammen.

Gerade bei Cyber-Mobbing unter Kindern und Jugendlichen kennen Opfer und TäterInnen einander meist auch in der „realen“ Welt. Die Opfer haben fast immer einen Verdacht, wer hinter den Attacken stecken könnte. Cyber-Mobbing geht in der Regel von Personen aus dem eigenen Umfeld aus – der Schule, dem Wohnviertel, dem Dorf oder der ethnischen Community. Fälle, in die gänzlich Fremde involviert sind, sind wenig verbreitet.

 

Beim sogenannten „Cyber-Grooming“, der gezielten Anbahnung sexueller Kontakte mit Minderjährigen über das Internet, sind die Täter hingegen meist ältere, fremde Männer. Sie geben sich in Chats oder Online-Communitys gegenüber Kindern oder Jugendlichen als gleichaltrig aus, um sich so das Vertrauen der Minderjährigen zu erschleichen. Meist mit dem Ziel, sich auch in der „realen“ Welt mit ihnen zu treffen und sie zu missbrauchen.

Da Cyber-Mobbing ein sehr junges Phänomen ist, gibt es erst wenige wissenschaftliche Studien, die das Ausmaß des Problems beschreiben. Unbestritten ist die Verlagerung von Teilen des Lebens von Jugendlichen ins Internet. Freundschaften und Beziehungen werden heutzutage ganz selbstverständlich über Internet und Handy gepflegt. Insbesondere Soziale Netzwerke werden immer wichtiger: Bereits 78% aller 12- bis 19- jährigen Jugendlichen nutzen täglich oder mehrmals wöchentlich Online Communities. Dass jemand schon einmal peinliche oder beleidigende Bilder oder Videos der Befragten im Internet verbreitet hat, bestätigen 15 Prozent der jugendlichen Internet-Nutzer. 23% geben an, dass es jemanden in ihrem Bekanntenkreis gibt, der schon mal im Internet fertig gemacht wurde (JIM-Studie 2012).
(Quelle: Saferinternet.at)

Was ist so neu an Cyber-Mobbing?

Mobbing ist an sich keine neue Erscheinung, aber Cyber-Mobbing unterscheidet sich in einigen Punkten vom “einfachen” Mobbing:

  • Eingriff rund um die Uhr in das Privatleben:Cyber-Mobbing endet nicht nach der Schule oder der Arbeit. Weil Cyber-Bullies rund um die Uhr über das Internet oder das Handy angreifen können, wird man sogar zu Hause von ihnen verfolgt. Die eigenen vier Wände schützen also nicht vor Mobbing-Attacken, es sei denn, man nutzt keine Neuen Medien.
  • Das Publikum ist unüberschaubar groß. Inhalte verbreiten sich extrem schnell:Nachrichten oder Bilder, die elektronisch herumgeschickt werden, sind, sobald sie online sind, nur schwer zu kontrollieren. Filme können beispielsweise ganz einfach von einem Internetportal in ein anderes kopiert werden. Deswegen sind Ausmaß und Spielraum von Cyber-Mobbing viel größer als beim “einfachen” bzw. direkt vermittelten Mobbing. Inhalte, die man schon längst vergessen hat, können immer wieder an die Öffentlichkeit gelangen und es Opfern schwermachen, darüber hinwegzukommen.
  • “Cyber-Bullies” können anonym agieren:Nicht zu wissen, wer der andere ist, kann einem Opfer Angst machen und es verunsichern, weil es nicht weiß, wer es belästigt. Der “Cyber-Täter” zeigt sich seinem Opfer nicht direkt, sondern kann anonym agieren, was ihm eine wenn auch vielleicht trügerische Sicherheit und oftmals eine zähe Ausdauer verleiht.
  • Identität von “Cyber-Bully” und Opfer:Cyber-Mobbing kann sowohl zwischen Gleichaltrigen (z.B. Freunden und Mitschülern) als auch zwischen unterschiedlichen Generationen (z.B. Schülern und Lehrern) stattfinden. Alter oder Aussehen spielen dabei keine Rolle, da der Cyber-Bully sich eine eigene Identität aufbauen kann, die in Wirklichkeit nicht selten ganz anders aussieht.
  • Einige Fälle des Cyber-Mobbings sind unbeabsichtigt:Es kann passieren, dass man jemanden ohne böse Absicht verletzt, wenn man nicht über die Konsequenzen nachdenkt oder einem nicht wirklich bewusst ist, was z.B. ein übler Scherz oder Witz für einen anderen bedeutet. Da die Reaktionen der Opfer für den Täter nicht sichtbar sind, ist ihm das Ausmaß verletzender Worte oder Bilder häufig nicht klar.(Quelle: childnet-int.org)

 

Ausprägungen des Cyber-Mobbings

Willard (2007) unterscheidet acht verschiedene Ausprägungen des Cyber-Mobbings (aus: Gewalt im Web 2.0; Grimm, P./Rhein, S./Clausen-Muradian, E.; Hrsg: NLM, 2008):

 

  1. Flaming (Beleidigung, Beschimpfung):
    Findet in der Regel in öffentlichen Bereichen des Internets statt, z.B. mittels verletzender Kommentare oder vulgärer Pöbeleien
  2. Harassment (Belästigung):
    Zielgerichtete, immer wiederkehrende Attacken von gänzlich Unbekannten, Usern  in Sozialen Netzwerken oder gar Bekannten aus dem realen sozialen Umfeld
  3. Denigration (Anschwärzen, Gerüchte verbreiten):
    Beabsichtigtes Bloßstellen des Opfers durch das Onlinestellen oder direkte Versenden von Texten, Fotos/ Videos z.B. um Freundschaften zu zerstören oder um sich an der Ex-Freundin zu rächen
  4. Impersonation (Auftreten unter falscher Identität):
    Sich als eine andere Person ausgeben, indem z.B. das Passwort des Opfers genutzt wird, um mit dessen vermeintlicher Identität einen Lehrer zu beschimpfen
  5. Outing and Trickery (Bloßstellen und Betrügerei):
    Vorgabe vermeintlicher privater Kommunikation oder Verbreitung intimer Details bzw. peinlicher Aufnahmen, um z.B. den Ex-Partner bloßzustellen
  6. Exclusion (Ausschluss):
    Ausgrenzung von jemandem aus einer Gruppe z.B. aus einer Instant-Messenger-Gruppe, dem Game-Bereich
  7. Cyberstalking (fortwährende Belästigung und Verfolgung):
    Wiederholt jemanden (sexuell) belästigen und bedrohen
  8. Cyberthreats (offene Androhung von Gewalt):
    Direkte oder indirekte Ankündigung, dass jemand verletzt oder gar getötet werden soll

Funktionen von Cyber-Mobbing

Um Cyber-Mobbing besser verstehen zu können, lohnt ein Blick auf den vermeintlichen „Nutzen“, den Mobbing für die TäterInnen haben kann:

  • Entlastung: Mobbing dient als Ventil für aufgestaute Aggressionen.
  • Anerkennung: Mobbing wird dazu verwendet, sich einen bestimmten Ruf zu verschaffen, z. B. besonders „cool“ zu sein.
  • Stärkung des Gemeinschaftsgefühls: Mobbing geschieht meist in der Gruppe nach dem Motto: „Gemeinsam sind wir stark“.
  • Demonstration von Macht: Mobbing wird eingesetzt, um Stärke zu zeigen, um klar zu stellen, wer „das Sagen hat“.
  • Angst: Oft spielen auch Versagensängste oder die Angst, selbst zu einem Mobbing-Opfer zu werden, eine Rolle. Vor allem „MitläuferInnen“ wollen ihre Zugehörigkeit zur Gruppe nicht riskieren.

(Quelle: Saferinternet.at)

Was sind Anlässe und Auslöser für Cyber-Mobbing

Anlässe und Auslöser für Cyber-Mobbing können vielfältig sein. Meistens stehen die Angriffe in Zusammenhang mit einer längeren Vorgeschichte und sind Ausdruck für gestörte Kommunikation und mangelnde Empathie.

  • Mobbing ist Teil der Normalität: Mobbing gehört nicht selten zum alltäglichen Umgang in einer Gruppe, es wird toleriert und bleibt ohne Folgen. Wenn BeobachterInnen wegschauen und Mobbing- Opfern nicht dabei helfen, sich zu wehren, können Belästigungen über Jahre hinweg andauern.
  • Langeweile: Cyber-Mobbing kann aus Langeweile entstehen, beispielsweise indem ein Foto eines/r Mitschülers/Mitschülerin in einer Online-Community negativ kommentiert wird. Daraus kann sich ein Streit entwickeln, der sich aufschaukelt und immer weitere Kreise zieht.
  • Interkulturelle Konflikte: Oft spielen bei Cyber-Mobbing auch interkulturelle Konflikte zwischen Jugendlichen verschiedener Nationalitäten eine Rolle.
  • Konflikte in der Klassengemeinschaft: Bestehende Spannungen innerhalb einer Klasse verlagern sich zunehmend ins Internet bzw. auf das Handy. Der „Klassen-Streber“ wird beispielsweise (auch) in Sozialen Netzwerken verspottet oder Schüler auch zuhause via SMS von ihren Klassenkameraden belästigt.
  • Freundschaften verändern sich: Freundschaften brechen auseinander und unter ehemals besten FreundInnen entstehen Hass– und Rachegefühle.
  • Klassengemeinschaften verändern sich: Eine Klasse wird neu zusammengestellt oder neue SchülerInnen kommen dazu (z. B. „Wiederholer“).
  • Unerwünschte Veröffentlichung von persönlichen Informationen: Persönliche Details oder intime Bilder/Videos, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind, werden weitergegeben – teilweise auch ohne böse Absicht. Oft sind sich Kinder und Jugendliche nicht bewusst, wie verletzend so eine Bloßstellung sein kann.

(Quelle: Saferinternet.at/

http://www.klicksafe.de/themen/kommunizieren/cyber-mobbing/)

Cyber-Mobbing in der Schule

 

Die Opfer von Cyber-Mobbing empfinden zunächst hauptsächlich Wut und Verunsicherung, in einigen Fällen auch Angst. Häufig ist zunächst nicht klar, wer der Angreifer aus dem Hinterhalt eigentlich ist. Stellt sich heraus, wer hinter der Schikane steckt, so hat das meist keine gravierenden Folgen für den Täter (keine Strafanzeige/kein Schulverweis). Jedoch bleiben ein Gespräch mit Lehrer und der Schulleitung sowie eine (für Schulen übliche) Bestrafung in der Regel nicht aus.

Eindimensionale Bestrafungskonzepte sollten jedoch in diesem wie auch in anderen Zusammenhängen der Schülerverurteilung überdacht und differenzierter angegangen werden. Was sind die Ursachen für das Mobbing? Wie ist das Klima an unserer Schule? Wird über Probleme in der Klasse geredet, gibt es einen Klassenrat , eine Kultur der Auseinandersetzung? Welche Umstände haben zu dem Mobbing beigetragen?

 

Das Problem

Cyber-Mobbing ist keinesfalls ein Problem, welches sich auf das Privatleben beschränkt. Immer häufiger wird auch die Schule zum Schauplatz von Cyber-Mobbing; sowohl Lehrer als auch Schüler werden öffentlich an den Pranger gestellt. Gerade Portale wie „Spickmich“, in dem Schüler „den Spieß umdrehen“ und ihre Lehrer benoten, zeigen auf, wie leicht auch Lehrer öffentlich – ob nun positiv oder negativ – dargestellt werden können (siehe auch Kapitel 4, klicksafe-Lehrerhandbuch).

Laut einer Online-Studie der GEW (Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft) aus dem Jahr 2007 sind bereits 8% der Lehrer in Deutschland von Cyber-Mobbing betroffen. Dabei kommt es nicht auf das Alter oder das Geschlecht an, ein Opferprofil lässt sich nicht so einfach erstellen. Was die Täter angeht, so lässt sich zumindest feststellen, dass sie zu 70% männlich und zwischen 11 und 20 Jahre alt sind. Es gibt zwar auch einige Fälle, in denen Cyber-Mobbing zwischen Kollegen stattfindet, das Mobbing an Lehrern wird allerdings hauptsächlich von Schülern betrieben. Es sollte dennoch nicht außer Acht gelassen werden, dass ein Großteil der Mobbing-Opfer vor allem Schüler sind und dass Mobbing zwischen Gleichaltrigen stattfindet. (Zusammenfassung der Studie auf www.gew.de)

Die Opfer von Cyber-Mobbing empfinden zunächst hauptsächlich Wut und Verunsicherung, in einigen Fällen auch Angst. Häufig ist zunächst nicht klar, wer der Angreifer aus dem Hinterhalt eigentlich ist. Stellt sich heraus, wer hinter der Schikane steckt, so hat das meist keine gravierenden Folgen für den Täter (keine Strafanzeige/kein Schulverweis). Jedoch bleiben ein Gespräch mit Lehrer und der Schulleitung sowie eine (für Schulen übliche) Bestrafung in der Regel nicht aus.

Eindimensionale Bestrafungskonzepte sollten jedoch in diesem wie auch in anderen Zusammenhängen der Schülerverurteilung überdacht und differenzierter angegangen werden. Was sind die Ursachen für das Mobbing? Wie ist das Klima an unserer Schule? Wird über Probleme in der Klasse geredet, gibt es einen Klassenrat , eine Kultur der Auseinandersetzung? Welche Umstände haben zu dem Mobbing beigetragen?

 

Handeln: Was tun gegen Cyber-Mobbing?

Jugendliche wissen häufig nicht, welchen Schaden sie mit einer veröffentlichten Bild- oder Video-Montage im Internet anrichten können oder welche Empfindung verletzende oder bedrohliche Nachrichten bei Betroffenen auslösen können. Für sie ist das oft nur ein Spaß, um sich an Lehrern, beispielsweise wegen einer schlechten Note, zu rächen oder um einen Mitschüler zu ärgern. Leider gibt es kein Patentrezept gegen Cyber-Mobbing. Die Arten und Motive sind zu unterschiedlich, um einheitlich dagegen vorgehen zu können. Darum ist es wichtig, dass alle Lehrer ein Gespür für Mobbing und den Zusammenhang mit Cyber-Mobbing entwickeln.

Es ist sinnvoll, den Schülern im Vorhinein zu vermitteln, welche Folgen dieses Handeln haben kann und dass Cyber-Mobbing ganz und gar nicht „angesagt“ ist. Hierbei sind präventive Maßnahmen gefragt, mit denen sich das ganze Kollegium und die ganze Schule, vielleicht in Form von Projekttagen, auseinandersetzen sollte. Dabei
muss allen Lehrern und der Schulleitung klarwerden, dass exzessive Mediennutzung heute selbstverständlich zum Lebensalltag der Jugendlichen gehört. Laut aktueller JIM-Studie ist zum ersten Mal seit zehn Jahren der Anteil der Jugendlichen, die einen eigenen Computer besitzen, mit 71% deutlich höher als der Prozentsatz derjenigen mit einem eigenen Fernsehgerät (61%). Darum sollten sich auch Lehrer mit dem bei Jugendlichen so beliebten Medium Internet und seinen Anwendungsmöglichkeiten (MSN, Soziale Netzwerke etc.) auseinandersetzen, sich über Trends informieren lassen und möglichst „upgedatet“ bleiben.

Was sagt das Gesetz?

Cyber-Mobbing wird gesetzlich noch nicht direkt bestraft. Jedoch bieten verschiedene Cyber-Mobbing-Handlungen die Möglichkeit, rechtliche Maßnahmen zu ergreifen. Zunächst stellt sich die Frage, ob das Mobbing öffentlich oder geschlossen stattfindet.

 

Öffentlich

  • Werden Videos oder Bilder ohne Zustimmung veröffentlicht, wird damit das Persönlichkeitsrecht und das Recht am eigenen Bild verletzt. (Bildnisrecht)
  • Werden, beispielsweise in Foren, Sozialen Netzwerken oder Blogs Unwahrheiten verbreitet oder Beleidigungen ausgesprochen, kann man Unterlassungsanspruch geltend machen oder Strafanzeige wegen Verleumdung/übler Nachrede erstatten.

 

Geschlossen:

  • Wird man per E-Mail, Instant Messenger oder SMS fortlaufend beleidigt oder belästigt, tritt unter Umständen das Anti-Stalking-Gesetz in Kraft.

 

Insgesamt gilt:

  • Drohung, Erpressung oder Nötigung, egal durch welches Medium, egal ob öffentlich oder geschlossen, sind Straftaten! Melden Sie diese Vorfälle der Polizei.

 

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