Clemens-Brentano-/ Overberg Realschule plus Koblenz -kooperative Realschule-

Termine – Kurzübersicht

19. Dez  07:55 - 13:00 Uhr
Unterricht + Schlittschuhbahn 9d
, Ort: Schule + Forum
15. Jan  17:00 - 18:30 Uhr
Info-Abend für Grundschuleltern und -kinder
, Ort: Eingangshalle der Schule
28. Jan  bis 1. Feb 
Orientierungstage in Vallendar
29. Jan  bis 8. Feb 
Blockpraktikum der Klassen 8c, 8d
11. Feb  08:00 bis 22. Feb  - 12:00 Uhr
Anmeldung der Neuen 5er
11. Feb  14:00 - 16:00 Uhr
Anmeldung der Neuen 5er
12. Feb  14:00 - 16:00 Uhr
Anmeldung der Neuen 5er
12. Feb  15:00 - 17:00 Uhr
Präsentation des Praxistages der 9d u. 9e
14. Feb 
Praxistag 8c und 8d
14. Feb  14:00 - 16:00 Uhr
Anmeldung der Neuen 5er
18. Feb  14:00 - 16:00 Uhr
Anmeldung der Neuen 5er
19. Feb  14:00 - 16:00 Uhr
Anmeldung der Neuen 5er
21. Feb 
Praxistag 8c und 8d
21. Feb  14:00 - 16:00 Uhr
Anmeldung der Neuen 5er
4. Mrz 
beweglicher Ferientag
5. Mrz 
beweglicher Ferientag
7. Mrz 
Praxistag 8c und 8d
14. Mrz 
Praxistag 8c und 8d
15. Mrz 
Ende der Frist für die Beantragung der Lernmittelfreiheit!!!!!!!
21. Mrz 
Praxistag 8c und 8d
21. Mrz  07:55 - 09:30 Uhr
Känguru- Mathewettbewerb für 5er und 6er Klassen - danach Unterricht nach Plan
28. Mrz 
Praxistag 8c und 8d
28. Mrz 
Girls' and Boys'Day
4. Apr 
Praxistag 8c und 8d
5. Apr 
Elternsprechtag
11. Apr 
Praxistag 8c und 8d
17. Apr  07:55 - 13:05 Uhr
letzter Termin für Antrag auf "freiwillige Wiederholung"
18. Apr 
Praxistag 8c und 8d
2. Mai  bis 3. Mai 
beweglicher Ferientag
9. Mai 
Praxistag 8c und 8d
14. Mai  07:55 - 13:05 Uhr
"Knigge im Job" für 8d
15. Mai  07:55 - 13:05 Uhr
"Knigge im Job" für 8c
16. Mai 
Praxistag 8c und 8d
17. Mai  07:00 - 20:00 Uhr
Wandertag WPF9,WPF10,Kl.9 Französisch
20. Mai  bis 24. Mai 
Segelfreizeit
20. Mai  08:30 - 14:00 Uhr
Wandertag 5b und 9b
, Ort: Wildpark Gackenbach
21. Mai  19:00 - 21:00 Uhr
Elternabend "Betriebspraktikum" für 8a und 8b
23. Mai 
Praxistag 8c und 8d
31. Mai 
beweglicher Ferientag
6. Jun 
Praxistag 8c und 8d
13. Jun 
Praxistag 8c und 8d
18. Jun 
Ausgabe der Zeugnisse der 6er Klassen
19. Jun 
Schulentlassung Abschlussklassen 9d, 9e, 10a, 10b,10c
21. Jun 
beweglicher Ferientag
24. Jun  16:00 - 18:00 Uhr
"Kennenlern-Nachmittag" neue Klasse 5
26. Jun 
Sportfest
, Ort: Oberwerth
27. Jun 
Praxistag 8c und 8d
28. Jun 
letzter Schultag
15. Aug 
Praxistag 9c und 9d
19. Aug  bis 30. Aug 
HWK-Praktikumswochen I-Schüler Klasse 8c n. 8d
22. Aug 
Praxistag 9c und 9d
29. Aug 
Praxistag 9c und 9d
5. Sep 
Praxistag 9c und 9d
12. Sep 
Praxistag 9c und 9d
19. Sep 
Praxistag 9c und 9d
26. Sep 
Praxistag 9c und 9d
3. Okt 
Praxistag 9c und 9d
10. Okt 
Praxistag 9c und 9d
17. Okt 
Praxistag 9c und 9d
24. Okt 
Praxistag 9c und 9d
31. Okt 
Praxistag 9c und 9d
7. Nov 
Praxistag 9c und 9d
14. Nov 
Praxistag 9c und 9d
21. Nov 
Praxistag 9c und 9d
28. Nov 
Praxistag 9c und 9d
5. Dez 
Praxistag 9c und 9d
12. Dez 
Praxistag 9c und 9d

Links


… für Schüler

www.blindekuh.de
www.lmz.bildung-rp.de/computer_module2/Index.htm
www.jugendinformation.de/juschutz/DEUTSCH/frame.htm
www.schultuer.de/start.htm
www.milkmoon.de/
www.kindercampus.de/
www.schoolnet.de
www.geoline.de
www.fundus.org
www.wasistwas.de
www.kindernetz.de
www.sowieso.de


…für Eltern

www.google.de
www.lycos.de
www.msn.de
www.koblenz.de/startseite
www.elternlink.de/
www.geo.de
http://leb.bildung-rp.de


…für Lehrer

www.bildung-rp.de
www.mbfj.rlp.de
www.schullink-luchterhand.de
www.pes.bildung-rp.de
www.pz.bildung-rp.de
www.lehrer-online.de
www.schoolnet.de/
www.bildung-rp.de/fortbildung/veranstaltungen
www.hauptschule.bildung-rp.de/index1.php
www.add.rlp.de/schulangelegenheiten.html
www.schulsport-rlp.de/koblenz/
www.geo.de
www.mathekiste.de
www.rechtschreib-werkstatt.de

Sekretariat

Standort Gutenbergstrasse:

Ohne unsere Sekretärin Frau Utsch geht bei uns fast gar nichts!

  • meldet Schüler/innen an, um und ab
  • nimmt Telefonate entgegen
  • verteilt die Fahrkarten
  • verwaltet die Post
  • versorgt die „Kranken“
  • pflegt Schülerdateien
  • verwaltet die Gelder
  • schreibt, kopiert, faxt, rechnet, mailt …
  • und ist dabei immer noch gut gelaunt 🙂

Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeiterin Frau Theisen

 

  • Ist Anlaufstelle für alle Schülerinnen und Schüler
  • Hilft bei persönlichen Problemen und Krisen
  • Setzt sich ein für die Zusammenarbeit mit den Eltern
  • Kooperiert mit den Lehrpersonen und sozialen Institutionen
  • Bietet pädagogische außerschulische Freizeitangebote an



Anke Theisen

Mitarbeiterin der Stadtverwaltung Koblenz

Amt  50 Jugendamt;  Sachbereich Kinder- und Jugendförderung


Telefon:

2915944  (Overberg Standort)

91469063 (Clemens Standort)


e-mail Kontakt: Anke.Theisen@stadt.koblenz.de

PES-Modell

PES.ht12

Die Schule hat sich für die Teilnahme am Modell „Projekt Erweiterte Selbstständigkeit“ (PES) beworben. Nach der Aufnahme in den Kreis der „PES- Projektschulen“ steht der Schulleitung zukünftig ein eigenes Budget zur Verfügung, das es ihr erlaubt, selbstständig temporären Unterrichtsausfall durch die befristete Einstellung von geeigneten Fachkräften zu kompensieren.

Weitere Informationen erhalten Sie unter http://pes.bildung-rp.de

Klippert-Schule

Modellschule für Unterrichtskonzepte nach Dr. Heinz Klippert

Unterrichtsprinzipien nach Klippert

Die Arbeitswelt fordert mehr und mehr Schlüsselqualifikationen. Ohne Beherrschung von Schlüsselqualifikationen wird es immer schwerer, heutigen und vor allem zukünftigen Ansprüchen im Arbeitsleben gerecht zu werden. In Zukunft wird unseren Schulabgängern viel stärker als früher das „lebenslange Lernen“ abverlangt werden. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, entschloss das Kollegium sich 2001 an dem Projekt „Klippert“ teilzunehmen.

Unsere Schule ist eine der Modellschulen, die an dem Fortbildungsprogramm von Heinz Klippert teilgenommen haben. Die Umsetzung seines Konzeptes der pädagogischen Schulentwicklung wurde bei uns seitdem schrittweise vollzogen. Das Ziel dieses Entwicklungsmodells ist es, die Schüler an die Erarbeitung und Beherrschung von Schlüsselqualifikationen heranzuführen, die in ihrem zukünftigen Leben zunehmend an Bedeutung gewinnen. Zu den bedeutendsten Schlüsselqualifikationen gehören danach die Fachkompetenz der Schüler sowie deren Methodenkompetenz und ganz besonders auch ihre Sozialkompetenz. Alle drei sind persönliche Kompetenzen, deren Förderung wir uns zur vorrangigen Zielsetzung an unserer Schule gemacht haben. Die pädagogische Schulentwicklung sollte uns eine neue Perspektive bieten, sowohl für unsere Schüler als auch für uns als Lehrer im Hinblick darauf, dass fachliches Lernen intensiviert und erweitert wird, dass mehr Eigenverantwortlichkeit gefördert und gefordert wird, dass Lehrkräfte vom ständigen „Geben müssen“ entlastet werden und dass der veränderte Unterricht auf die ganze Schule ausstrahlt.

Zu den vier Modulen des Trainingsprogramms nach Klippert gehören Methodentraining, Kommunikationstraining, Teamentwicklung und das Eintrainieren von eigenverantwortlichem Arbeiten und Lernen im (Fach-) Unterricht. Diese vier Trainingsblöcke stellen das wichtigste Grundgerüst zur pädagogischen Schulentwicklung dar. Dabei wird unterschieden in Sockeltrainings – in mehrtägigen Blöcken – zur Schaffung von methodischen Grundlagen im jeweiligen Bereich und in Aufbautrainings zur in regelmäßigen Abständen wiederkehrenden Auffrischung der erlernten Techniken in kurzen Unterrichtseinheiten.

Die jeweiligen Trainingsmodule sind intensive und variantenreiche Übungsfelder, die mit den Schülern anhand der vorgestellten Trainingseinheiten erprobt werden. Der Lernstoff wird während der laufenden Übungsphasen hintangestellt. Mehrere Lehrer aus einer Stufe arbeiten bei der Planung und Konzipierung, der Materialbeschaffung und –zusammenstellung, der Erarbeitung, der Anpassung an das Lernniveau unserer Schüler und Schülerinnen der Hauptschule, der Durchführung und Kontrolle zusammen. Hierzu werden Planungskonferenzen und nachbereitende Konferenzen in den jeweiligen Jahrgangsteams abgehalten.

Die mit den jeweils umschriebenen Trainingsmodulen betrauten Lehrerteams haben Ihre Kenntnisse und Erfahrungen bisher schon in zweijähriger Erprobung etablieren können.

Trainingswoche

Trainingsziel

Inhalt / Arbeitstechniken

Klasse 5:

Methodentraining


Exemplarisches Üben elementarer Lern- und Arbeitstechniken

· Effektives Lernen und Behalten

· Markieren und Strukturieren

· Rasch lesen und nachschlagen

· Visualisieren

· Klassenarbeiten vorbereiten

· Zeitmanagement

Klasse 6:

Teamentwicklung



Exemplarisches Üben von Kooperationstechniken

· Zur Gruppenarbeit motivieren

· Gruppenprozesse reflektieren und Regeln anbahmen

· Regeln entwickeln und vertiefend klären

· Grundformen des Gruppenunterrichts durchspielen

Klasse 7:

Kommunikationstraining




Exemplarisches Üben grundlegender Kommunikationstechniken

· Übungen zur Förderung des freien Sprechens und Erzählens

· Miteinander reden das kleine 1×1 der Gesprächsführung

· Überzeugend argumentieren und vortragen (rhetorische Übungen)

· Komplexe Kommunikations- und Interaktionsspiele


Man darf nicht außer Acht lassen, dass das Umsetzen dieser neuen pädagogischen Ansätze ein langwieriger Prozess ist, gerade an einer Hauptschule wie unserer, denn die Anpassung der von Klippert vorgestellten Lernpakete an unsere Schülerschaft – geprägt durch erhebliche Benachteiligungen und gravierende sprachliche Defizite – ist für die Lehrerkollegen mühevolle Hauptarbeit im Rahmen des Entwicklungsmodells.

Außer den Sockeltrainings finden für alle Klassen am Anfang jeden Schuljahres drei sogenannte „Methodentage“ statt, in denen wir die Möglichkeit haben, die Trainingsbausteine an einem Unterrichtsinhalt zu wiederholen und neue SchülerInnen mit Methoden und Unterrichtsritualen vertraut zu machen.

Auch im täglichen Unterricht werden immer wieder exemplarisch „intelligente“ Organisationsformen des eigenverantwortlichen Arbeitens und Lernens eingeübt. Lernspiralen in Unterrichtseinheiten fassen Methoden wie das Lesen, das Fokussieren, das Nachschlagen, das freie Reden/Vortragen, das genaue Zuhören, das Wiedergeben, sinnvolle Zusammenfassen, das Selektieren, das Strukturieren und das Feedback geben in effektiver Reihenfolge zusammen.

Schwerpunktschule

Schwerpunktschule

Die Overberg – Hauptschule ist seit dem Schuljahr 2001/02 Schwerpunktschule für Integration. Die Schwerpunktschule ist das Nachfolgekonzept für den Schulversuch: „Gemeinsamer Unterricht von beeinträchtigten und nicht beeinträchtigten SchülerInnen“ welcher im Jahr 1995 begonnen wurde. Unsere Schule blickt also auf mehr als zehn Jahre integrative Beschuhung zurück.

Was ist eine Schwerpunktschule?

  • in jeder Klasse befinden sich bis zu drei Schüler mit einer Beeinträchtigung
  • jeder Klasse ist ein Förderschullehrer zugeordnet
  • Regelschullehrer und Förderschullehrer sind für alle Schüler verantwortlich und unterrichten weitgehend gemeinsam.
  • Regelschüler und Integrationsschüler arbeiten am gleichen Inhalt. Die Integrationsschüler erhalten differenzierte Materialien.


Vorteile für die Regelschüler

  • frühes Erkennen von Lernschwierigkeiten
  • besseres Eingehen auf individuelle Bedürfnisse der Schüler durch die Doppelbesetzung
  • Realisierung von moderne Unterrichtsmethoden

Vorteile für die Integrationsschüler

  • Leistungsmotivation durch Vorbild der stärkeren Schüler
  • Viele Gelegenheiten zum sozialen Lernen
  • Anderssein ist Normalität

Detaillierte Informationen finden Sie in unserem Konzept

Fit in die Lehre

Schüler/Innen der Overberg–Hauptschule zeigen Engagement

Freiwillige Zusatzkurse zur Unterstützung der Berufswahlentscheidung

Eines der Leitziele im Schulprogramm der Overberg-Hauptschule ist die optimale Berufsorientierung und Berufsvorbereitung der Schülerinnen und Schüler.
Dabei arbeiten Schüler/Innen, Lehrer/Innen, außerschulische Partner und Eltern eng zusammen.

Die gestiegenen Anforderungen neuer Ausbildungsgänge (z.B. KFZ- Mechatroniker) und der große Andrang von Schüler/Innen aller Schultypen auf immer weniger Lehrstellen und Ausbildungsplätze erfordern ein hohes Maß an zielgerichteter Vorbereitung auf den bevorstehenden Berufseinstieg.

Fächerübergreifender Berufswahlunterricht ab der 7. Klasse, Praktika in den Klassenstufen 8, 9 und 10, Tagespraktika im zweiten Halbjahr der 9. Klasse, Methoden- und Sozialtrainings in den Klassen 5-10,  projektorientierter Unterricht in allen Klassenstufen und Bewerbungscamps im Rahmen von Boris 3 werden nun seit diesem Schuljahr ergänzt durch das Angebot freiwilliger Zusatzqualifikationen in den grundlegenden Berufsschulfächern Deutsch, technische Mathematik und elektrotechnische Grundlagen.

Für dieses Angebot konnte im Fach Deutsch auf das bestehende IHK-Programm „Fit in die Lehre“ zurückgegriffen werden. Fit in die Lehre „Deutsch“ heißt der IHK-Kurs, an dem sich im zweiten Schulhalbjahr alle 42 Schüler/Innen der Klasse 9V freiwillig beteiligt haben, um sich von Fachleuten aus der Berufswelt in 30 Unterrichtsstunden in ihren Deutschkenntnissen prüfen zu lassen. Die Kursgebühr von 30 Euro bewirkte eine Verbindlichkeit der regelmäßigen Teilnahme.

Zwei Nachmittage in der Woche schwitzten die Jugendlichen über Diktaten, knobelten an Grammatikaufgaben und lösten gemeinsam Rechtschreibprobleme. Als Lohn ihrer freiwilligen Bemühungen erhielten sie mit dem Teilnahme-Zertifikat eine wertvolle Zusatzqualifikation für ihre Bewerbungsunterlagen.

In der Woche nach den Osterferien fand nun die erste Sitzung des neu  eingerichteten Kurses „Technische Mathematik“ für die Abschlussklassen und die Vorbereitungsklassen für das kommende zehnte Schuljahr statt. Es handelt sich hier um ein Pilotprojekt der IHK Neuwied, das zum ersten Mal im Rahmen der „Fit in die Lehre“ Kurse durchgeführt wird.

Ziel der 30-stündigen Veranstaltung, die wieder von den praxiserfahrenen IHK-Ausbildern (Herr Bäumner und Herr Hahn) durchgeführt wird, ist es, den an technischen Berufen interessierten Schülerinnen und Schülern einen Überblick über die verlangten Grundrechenarten und ihre Anwendung bei technischen Fragen zu geben.  Die Schüler/Innen können mögliche Schwachpunkte und Lücken erkennen und gezielt an diesen arbeiten. Eine Abschlussprüfung am Ende des Kurses soll zeigen, ob sich die Anstrengungen gelohnt haben oder ob die Wahl eines technischen Berufs noch einmal überdacht werden sollte.

Auch diesmal gab es so viele freiwillige Anmeldungen, dass zur Zeit drei Kurse in der Overberg-Hauptschule stattfinden.

Die Rückmeldungen von Kursleitern und Teilnehmern der abgeschlossenen Deutschkurse war durchweg positiv, so dass auch dieses Angebot künftig ein fester Bestandteil der berufsorientierenden Arbeit an der Overberg-Hauptschule wird.

BORIS

logo

Berufliche Orientierung: Regionale Initiativen zur Schulprofilentwicklung

weitere Informationen unter: www.bildung-rp.de/PZ/boris

 

Schulebene

  • Erleichterung des Übergangs von Schule zur Arbeitswelt, Hochschule und Universität
  • Entwicklung von Schulprogrammen, Material und Medien unter Mitwirkung von außerschulischen Partnern

Regionale Ebene

  • Institutionalisierung der Zusammenarbeit zwischen Schule und außerschulischen Partnern
  • Auf- uns Ausbau Schule – Wirtschaftsstrukturen
  • Vernetzung von Schulaktivitäten und Initiativen außerschulischer Partner

Landesebene

  • Entwicklung eines Rahmenplans „Wirtschaft/Arbeitsleben“
  • Betriebspraktika für Lehrer
  • Begleitende Lehrerfort- und weiterbildung

 

Forderungen der Betriebe
an die Schulabgänger/Auszubildenden


Allgemeine fachliche Grundlagen Soziale Kompetenzen Spezielle Grundlagen
grundlegende Beherrschung der deutschen Sprache Leistungsbereitschaft grundlegende Kenntnisse der Wirtschafts- und Arbeitswelt
Beherrschung einfacher Rechentechniken Zuverlässigkeit Einblicke in verschiedene Berufe (theoretisch und praktisch)
grundlegende naturwissenschaftliche Kenntnisse (Physik, Chemie, Biologie, Informatik) Verantwortungsbewusstsein Teilnahme an Praktika
Grundkenntnisse in Englisch Teamfähigkeit
geschichtliches Rahmenwissen Selbstständiges Lernen
Höflichkeit, Freundlichkeit
Toleranz
Ausdauer, Durchhaltevermögen
Kritik- und Selbstkritikfähigkeit
Eigenverantwortung

Vermittlung/Vorbereitung durch Schule und Elternhaus

 

Berufsorientierung und Berufswahlunterricht an der Schule

Die Overberg – Hauptschule in Koblenz bemüht sich seit Jahren um einen guten Start ins Berufsleben für ihre Schulabgänger.

In enger Kooperation arbeiten ArbeitslehrelehrerInnen, KlassenlehrerInnen der 8., 9. und 10. Klassen, Schulsozialarbeit, Schulleitung und VertreterInnen des Arbeitsamtes an einer sinnvollen Vernetzung und Erweiterung des Berufswahlunterrichts für SchülerInnen ab der 8. Klasse.

Schulleitung und KlassenlehrerInnen der 7. Klassen planen zudem,  dass bereits die 7. Schuljahre über eine Elternbeteiligung an die Berufswahlplanung herangeführt werden.  Das Projekt „Eltern als Berufswahlbegleiter“ von der Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit und Leben e.V. Rheinland-Pfalz bietet für Eltern und SchülerInnen Veranstaltungen, Broschüren und konkrete Hilfen zur Planung der Berufswahl an.

Im 8. Schuljahr stellen die Themen Berufsorientierung und Berufswahl einen Schwerpunkt des Arbeitslehreunterrichts dar. Bereits zu Beginn des Schuljahres werden hier Berufsfelder analysiert und vorgestellt. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Anforderungsprofile von Ausbildungsberufen und vergleichen diese mit ihren eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Um diese Phase des Unterrichts anschaulicher und lebensnaher zu gestalten wünschen wir uns mehr Kontakt zu Betrieben, die bereit sind, interessierten Schülern und Schülerinnen mögliche Ausbildungsgänge im eigenen Betrieb vorzustellen. Interessierte Kleingruppen sollen klassenübergreifend an solchen Betriebsbesichtungen teilnehmen.

Noch vor Beginn des ersten Betriebspraktikums im 8. Schuljahr finden regelmäßig Unterrichtsgänge ins Berufsinformationszentrum des Arbeitsamtes statt.  Hier lernen die Schülerinnen und Schüler nach fachkundiger Anleitung vielseitige Medien kennen, die zur Unterstützung der Berufswahl eingesetzt werden können. Ist die Entscheidung gefallen, können die Jugendlichen sich selbst über die offenen Ausbildungsstellen im Internet einen Überblick verschaffen. Eltern und Schüler werden an einem Informationsabend im Arbeitsamt über die Möglichkeiten nach dem Hauptschulabschluss informiert. Sie erfahren, wie sie bei der Berufswahl vorgehen können und welche Hilfen das Arbeitsamt zur Verfügung stellt. Das regelmäßige Aufrufen der verschiedenen Internetadressen für die Ausbildungsplatzsuche wird an der Schule so oft wie möglich durchgeführt und geübt.

Im Anschluss an das Betriebspraktikum werden die Betriebe gebeten, unseren Schülerinnen und Schülern einen Beurteilungsbogen auszustellen, der ihnen selbst, den Eltern und auch den Lehrpersonen eine Rückmeldung über die Eignung zu diesem Beruf und die Zuverlässigkeit im Arbeitseinsatz während des Praktikums gibt. Sollte eine Bewerbung in diesem Berufsfeld in Frage kommen, stellt dieser Beurteilungsbogen eine informative Ergänzung zu den üblichen Bewerbungsunterlagen dar.

Die Reflektion des Praktikums findet in der Klassenstufe statt: Schülerinnen und Schüler mit dem gleichen Berufswunsch erarbeiten in Partnerarbeit Plakate über ihren Praktikumberuf mit Fotos und präsentieren diese im Plenum. Anschließend hängen diese Plakate im Schulgebäude aus um die Schulgemeinschaft zu informieren.

Geplant ist eine Sammlung von Erfahrungsberichten aus den Praktika von Schülerinnen für Schüler, die zur Einsicht für andere Jugendliche in der Werkstatt (nach Ausbildungsberufen geordnet) bereit liegen. Die Schülerinnen und Schüler gelangen so an Adressen, können eigene Erfahrungen vergleichen und Besonderheiten über die Betriebe erfahren.

Auch wenn sich die Praktikumwahl als Irrweg herausgestellt hat, ist noch nichts verloren, denn unsere Schülerinnen und Schüler erhalten im 9. Schuljahr erneut eine Möglichkeit sich zu orientieren:

So führt die Overberg – Hauptschule bereits im zweiten Jahr ein verpflichtendes einwöchiges Betriebspraktikum für die 9. Klassen durch. Das Praktikum beginnt eine Woche vor den Herbstferien. Dadurch haben die Jugendlichen die Möglichkeit, auf freiwilliger Basis das Praktikum um eine Woche zu verlängern. Dieses neue Konzept bezweckt, dass die Schülerinnen und Schüler  der Abschlussklassen vor ihrer Entlassung noch einmal die Gelegenheit haben, in direkten Kontakt mit der Arbeitswelt zu kommen. Das zweite Praktikum bietet den Jugendlichen eine zweite Gelegenheit, Kontakte zu Firmen zu knüpfen und sich den Betrieben eventuell als geeignete Bewerberin/geeigneter Bewerber für einen Ausbildungsplatz zu präsentieren. Es wird von Lehrpersonen, Schülerschaft, Eltern und Betrieben ausnahmslos befürwortet und unterstützt.

Im neunten Schuljahr werden fächerübergreifend (Deutsch, Arbeitslehre, AG) Bewerbungsunterlagen erstellt, Einstellungsgespräche im Rollenspiel geübt und Informationsveranstaltungen im Hinblick auf den  aktuellen Stellenmarkt durchgeführt und besucht.

Da in unserem Etat bisher keine Videokamera vorgesehen war, waren wir beim Einüben der Einstellungsgespräche nur auf Beobachtungen von anderen Personen oder auf  geliehene Ausstattung fremder Personen angewiesen. Im vergangenen Schuljahr konnten wir eine Kamera durch den BORIS-Etat finanzieren. 
Im Vergleich zeigt die Erfahrung jedoch zweifelsfrei, dass die aufgezeichneten Gespräche einen weitaus höheren Lernerfolg bei den Schülerinnen und Schülern erzielten. Sie bemühten sich, die beobachteten Fehler zu beheben und den Gesamteindruck aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse zu verbessern. Sie freuten sich, wenn im Vergleich eine zweite Aufnahme diese Erfolge dokumentierten.

In den Klassenstufen 9 und 10 befinden sich Anschlagbretter mit aktuellen Informationen zu Ausbildungsberufen und aktuelle Stellenausschreibungen. Auch hier wäre ein zentraler Ort wie er geplant ist, eine ideale Informations- und Austauschbörse.

Im Arbeitslehreunterricht und im Rahmen von KlassenleiterInnengesprächen werden in der Bewerbungsphase wöchentlich individuelle Fortschritte, Rückschläge besprochen und Tipps im Klassenverband ausgetauscht. Ein regelmäßiger Termin (wöchentlich für die Abschlussklassen) in der Lernwerkstatt oder ein regelmäßiger Öffnungstermin nach der 6. Stunde sind angedacht. Große Infotafeln oder Anschlagbretter könnten zentral installiert werden.

Für die 9. und 10. Schuljahre bietet das Arbeitsamt zudem regelmäßige Sprechstunden in der Schule an. Hier bietet sich auch die Gelegenheit, zur Terminabsprache für individuelle Einzelgespräche im Arbeitsamt gemeinsam mit den Eltern. Zukünftiger Ort für die Schulsprechstunden der Arbeitsamtberaterin Frau Muscheid wäre auch die Lernwerkstatt, in der aktuelle Printmedien und die Computerausstattung eine Beratung erleichtern und unterstützen könnten.

In Kooperation mit der Schulsozialarbeiterin Anke Theisen und dem Bewerberzentrum des Arbeitsamtes fand zudem bereits im Schuljahr 03/04 eine Berufs – AG statt. An sechs Terminen wurden interessierten Schülerinnen und Schülern aus der 9. und 10. Klasse  individuell die Möglichkeit geboten, telefonischen Erstkontakt, Einstellungstests und Vorstellungsgespräche praktisch zu üben. Referenten der verschiedenen Kammern, des Arbeitsamtes und aus Betrieben informierten oder arbeiteten mit den Jugendlichen.

Frau Theisen ist im Rahmen einer Lernwerkstatt bereit, einen weiteren zusätzlichen  regelmäßigen Gesprächstermin in der 7. Stunde für interessierte Schülerinnen und Schüler anzubieten.

Die Schulleitung plante bereits in den letzten beiden  Jahren im Stundenplan regelmäßig zwei Lehrerstunden ein, die zur Berufsberatung in Kleingruppen (bisher für die 8. Klassen vor dem Praktikum und die 9. Klassen vor ihrem Abschluss) eingesetzt wurden. Die durchführende Lehrerin wird künftig die zwei AG-Stunden im Rahmen der Lernwerkstatt erhalten.

Die Klasse 10b nahm  an dem Projekt „Fit für die Wirtschaft“ vom Institut für deutsche Wirtschaft in Köln teil. Hier erarbeiten eine Mitarbeiterin der City-Bank Koblenz mit der AL-Lehrerin eine Unterrichtseinheit, die sowohl Bewerbungstraining als auch die Vermittlung von Grundkenntnissen beinhaltet.

Berufsorientierung – Links für Schüler

Stellenbörse der Arbeitsagentur

Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Koblenz

IHK-Lehrstellenbörse

Ausbildung plus

freie Ausbildungsstellen in Koblenz

 

Mofa-Führerschein-AG (G)

Mofa-Führerschein

Besonders beliebt bei unseren älteren Schüler/innen ist die Mofa-AG. Hier lernen sie das Fahren mit Mofas auf dem Schulgelände, Verkehrsregeln und Verhalten im Straßenverkehr. Wer diese AG erfolgreich abschließt kann den offiziellen Mofa-Führerschein für 33 .- € erwerben.