Clemens-Brentano-/ Overberg Realschule plus Koblenz -kooperative Realschule-

Termine – Kurzübersicht

19. Dez  07:55 - 13:00 Uhr
Unterricht + Schlittschuhbahn 9d
, Ort: Schule + Forum
15. Jan  17:00 - 18:30 Uhr
Info-Abend für Grundschuleltern und -kinder
, Ort: Eingangshalle der Schule
28. Jan  bis 1. Feb 
Orientierungstage in Vallendar
29. Jan  bis 8. Feb 
Blockpraktikum der Klassen 8c, 8d
11. Feb  08:00 bis 22. Feb  - 12:00 Uhr
Anmeldung der Neuen 5er
11. Feb  14:00 - 16:00 Uhr
Anmeldung der Neuen 5er
12. Feb  14:00 - 16:00 Uhr
Anmeldung der Neuen 5er
12. Feb  15:00 - 17:00 Uhr
Präsentation des Praxistages der 9d u. 9e
14. Feb 
Praxistag 8c und 8d
14. Feb  14:00 - 16:00 Uhr
Anmeldung der Neuen 5er
18. Feb  14:00 - 16:00 Uhr
Anmeldung der Neuen 5er
19. Feb  14:00 - 16:00 Uhr
Anmeldung der Neuen 5er
21. Feb 
Praxistag 8c und 8d
21. Feb  14:00 - 16:00 Uhr
Anmeldung der Neuen 5er
4. Mrz 
beweglicher Ferientag
5. Mrz 
beweglicher Ferientag
7. Mrz 
Praxistag 8c und 8d
14. Mrz 
Praxistag 8c und 8d
15. Mrz 
Ende der Frist für die Beantragung der Lernmittelfreiheit!!!!!!!
21. Mrz 
Praxistag 8c und 8d
21. Mrz  07:55 - 09:30 Uhr
Känguru- Mathewettbewerb für 5er und 6er Klassen - danach Unterricht nach Plan
28. Mrz 
Praxistag 8c und 8d
28. Mrz 
Girls' and Boys'Day
4. Apr 
Praxistag 8c und 8d
5. Apr 
Elternsprechtag
11. Apr 
Praxistag 8c und 8d
17. Apr  07:55 - 13:05 Uhr
letzter Termin für Antrag auf "freiwillige Wiederholung"
18. Apr 
Praxistag 8c und 8d
2. Mai  bis 3. Mai 
beweglicher Ferientag
9. Mai 
Praxistag 8c und 8d
14. Mai  07:55 - 13:05 Uhr
"Knigge im Job" für 8d
15. Mai  07:55 - 13:05 Uhr
"Knigge im Job" für 8c
16. Mai 
Praxistag 8c und 8d
17. Mai  07:00 - 20:00 Uhr
Wandertag WPF9,WPF10,Kl.9 Französisch
20. Mai  bis 24. Mai 
Segelfreizeit
20. Mai  08:30 - 14:00 Uhr
Wandertag 5b und 9b
, Ort: Wildpark Gackenbach
21. Mai  19:00 - 21:00 Uhr
Elternabend "Betriebspraktikum" für 8a und 8b
23. Mai 
Praxistag 8c und 8d
31. Mai 
beweglicher Ferientag
6. Jun 
Praxistag 8c und 8d
13. Jun 
Praxistag 8c und 8d
18. Jun 
Ausgabe der Zeugnisse der 6er Klassen
19. Jun 
Schulentlassung Abschlussklassen 9d, 9e, 10a, 10b,10c
21. Jun 
beweglicher Ferientag
24. Jun  16:00 - 18:00 Uhr
"Kennenlern-Nachmittag" neue Klasse 5
26. Jun 
Sportfest
, Ort: Oberwerth
27. Jun 
Praxistag 8c und 8d
28. Jun 
letzter Schultag
15. Aug 
Praxistag 9c und 9d
19. Aug  bis 30. Aug 
HWK-Praktikumswochen I-Schüler Klasse 8c n. 8d
22. Aug 
Praxistag 9c und 9d
29. Aug 
Praxistag 9c und 9d
5. Sep 
Praxistag 9c und 9d
12. Sep 
Praxistag 9c und 9d
19. Sep 
Praxistag 9c und 9d
26. Sep 
Praxistag 9c und 9d
3. Okt 
Praxistag 9c und 9d
10. Okt 
Praxistag 9c und 9d
17. Okt 
Praxistag 9c und 9d
24. Okt 
Praxistag 9c und 9d
31. Okt 
Praxistag 9c und 9d
7. Nov 
Praxistag 9c und 9d
14. Nov 
Praxistag 9c und 9d
21. Nov 
Praxistag 9c und 9d
28. Nov 
Praxistag 9c und 9d
5. Dez 
Praxistag 9c und 9d
12. Dez 
Praxistag 9c und 9d

40 Jahre Schüleraustausch – Clemis unterwegs nach Nevers – Frankreich

Nachdem im Jahr 2014 französische Schülerinnen und Schüler in Koblenz unsere Gäste waren, besucht in diesen Jahr wieder eine Gruppe von Schülerinnen und Schüler, die Französisch als 1. oder 2. Fremdsprache belegen, eine Woche unsere Partnerschule in Nevers.
Wir freuen uns auf eine spannende und erlebnisreiche Zeit in der Schule und in den Gastfamilien. Neben vielen Ausflügen steht auch Unterricht in französischer Sprache auf dem Stundenplan.

Sicherlich wird aber in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum Erwähnung finden:

Zum 40. Mal in Folge findet dieser Austausch mit dem Collège Les Loges in Nevers, der Partnerstadt von Koblenz, statt.

Herzlichen Dank an alle, die diesen Austausch ermöglicht und über die ganzen Jahre zum Gelingen beigetragen haben!!!

Unsere Reise beginnt am Mittwoch, 15. April,  um 7:30 Uhr, gegen 18 Uhr werden wir in Nevers ankommen.

Wir informieren Sie an dieser Stelle fortlaufend über die Erlebnisse vor Ort!

Zeitschriften in die Schulen

Projekt „Zeitschriften in die Schule“

Die Clemens-Brentano/Overberg Realschule plus nimmt regelmäßig am Projekt „Zeitschriften in die Schulen“ teil, da Zeitschriften ein wichtiges Mittel einer zeitgemäßen Leseförderung sind.

Dieses von der Stiftung Lesen initiierte Projekt bietet Schulen die Möglichkeit, über 4 Wochen kostenlos Zeitschriftenboxen zu beziehen. Darin enthalten ist eine Auswahl an altersgerechter Lektüre wie Wissensmagazine, Sport- und Tierzeitschriften, Jugendzeitschriften und Comics.

Unser Anliegen dabei ist, über das freie Lesen der Titel hinaus  Anregungen zur inhaltlichen, sprachlichen und kreativen Auseinandersetzung mit dem Medium Zeitschrift zu geben. Durch die Themenvielfalt der Zeitschriften werden wir den unterschiedlichen Interessen und Lebenswelten der SchülerInnen gerecht. Sie bearbeiten Aufgaben aus einem umfangreichen Angebot im Rahmen einer Lerntheke, eines Stationenlernens, eines Wochenplanes, welches die individuellen Lernvoraussetzungen der SchülerInnen berücksichitgt. Andere Fächer wie z.B. Sozialkunde und Kunst werden miteinbezogen.

Unserer Erfahrung nach üben Zeitschriften auf Kinder und Jugendliche eine besondere Faszination aus und fördern die Leselust.

Vielfalt und Gemeinschaft in der Schülerbücherei

„Vielfalt leben – gemeinsam lernen“ – Die Schülerbücherei

 

Mit einer Vielfalt an Medien …

…         für alle Klassenstufen (Klasse 5-10),

…         verschiedener Genres  (Sachbücher, Zeitschriften, Romane),

…         zu unterschiedlichen Interessensbereichen (z.B. Fantasy, Krimi, Technik u.v.m.) und

…         für verschiedene Leseniveaus (leichte und schwierige Texte)

 

ist die Schülerbücherei ein Lern-Lese-Raum, in dem unsere Schüler gemeinsam

…         unterschiedliche Zugänge zu Texten finden können.

…         frei und angeleitet lesen können.

…         freizeitorientiertes und schulisches Lesen miteinander verbinden können.

…         über schulische und außerschulische Themen sprechen können.

…         kulturelle Praxis durch den Umgang mit einer Bücherei erfahren können.

 

Weitere Informationen:

Schülerbücherei der Clemens-Brentano-/Overberg Realschule plus

Abschied vom Schulstandort Overberg

 

Abschiedsfeier am Standort Overberg im August 2014

Eine Ära geht zu Ende…
Abschied nehmen hieß es jetzt an der ehemaligen Hauptschule IV (Overberg-Hauptschule). Die Schule, die vor vier Jahren durch eine Fusion mit der in der Innenstadt gelegenen Clemens-Brentano Realschule zur jetzigen „Clemens-Brentano-/Overberg Realschule plus“ umfunktioniert worden war, verlässt ihren Standort in der Goldgrube. Seit 1956 wurden in dem an der Gutenbergstraße befindlichen Gebäude Generationen von Schülerinnen und Schülern unterrichtet und auf den Beruf sowie eine schulische Weiterbildungsmöglichkeit vorbereitet. In den vergangenen Jahren wurden regelmäßig Kinder mit Berufsreife und dem Sekundarabschluss I aus der Overbergschule erfolgreich entlassen. Das wird in Zukunft nicht mehr der Fall sein können, da die Clemens-Brentano-/Overberg Realschule plus den Standort in der Gutenbergstraße aufgibt und künftig ausschließlich am Standort in der Weißergasse unterrichten wird.
Der Abschied fand in zwei Etappen statt. Am Donnerstag, 17. Juli, wurden die letzten Abschlussklassen (eine Klasse 10 sowie zwei Klassen 9) im Rahmen einer Feierstunde, die mit einem Gottesdienst eingeleitet wurde, entlassen.
In der vergangenen Woche trafen sich dann das derzeitige Kollegium sowie eine Reihe von Lehrerinnen und Lehrern, die in den vorangegangenen Jahren an der Overberg-Hauptschule tätig waren zu einem gemütlichen Beisammensein. Vorbereitet worden war das Treffen von der Schulsozialarbeiterin sowie den Kolleginnen und Kollegen, die im abgelaufenen Schuljahr 2013/2014 am Standort Overberg tätig waren.
Der jetzige Schulleiter, Joachim Schmitz freute sich besonders, dass auch Frau Anne Pretzer und Herr Max Düpper, zwei ehemalige Schulleiter, der Einladung gefolgt waren. Mit von der Partie war ebenfalls der langjährige frühere Hausmeister, Herr Vladi Elzner.
Bei kühlen Getränken und einem reichlich gefüllten Buffet gab es genügend Gelegenheit, um in Erinnerungen über gemeinsame Zeiten an der Overberg-Hauptschule zu schwelgen. Wer es genau wissen wollte, hatte die Gelegenheit in der ausgelegten Chronik zu blättern. Hierin fanden sich u.a. detaillierte Angaben über die Kosten der Mitte der 1950er Jahre erbauten Schule, was manchen Leser zum Schmunzeln verleitete.

J. Schmitz

Klassenfahrt der 9a und 9b nach Grou/NL

Nach einer angenehmen Fahrt erreichten wir unser Ziel Grou.

Bei bestem Segelwetter fuhren wir am Dienstag von Grou mit Segelbooten und Motorbooten auf das Pikmeer, einen wunderschönen Binnensee im Norden der Niederlande. Am Mittwoch besuchten wir Amsterdam. Am Donnerstag folgten weitere Wassersportaktivitäten rund um das Haus.

Am Freitag mussten wir leider die Heimreise antreten und erreichten gegen 15:30 Uhr Koblenz.

Ausbildung zu Junior Kulturbotschafterinnen und Kulturbotschaftern

Ausbildung von Schülerinnen und Schülern unserer Schule zu Junior- Kulturbotschafterinnen und Kulturbotschaftern des Mittelrheintales

 

Foto der Veranstaltung

Foto: Sabine Parker

Elf Schülerinnen und Schüler aus der 5. Klasse der Clemens-Brentano-/Overberg Realschule Plus werden im Rahmen des Bündnisses für Bildung „Kultur macht stark“ zu Junior – Kulturbotschafterinnen und Kulturbotschaftern des Mittelrheintals ausgebildet.
Das Projekt, welches in Kooperation der Katholischen Familienbildungsstätte Koblenz e.V mit der Deutschen Burgenvereinigung und dem Kultur- und Schulverwaltungsamt Koblenz umgesetzt wird, findet in wöchentlichen Treffen statt.
Die teilnehmenden Fünftklässler erfahren spielerisch und kreativ die kulturellen Besonderheiten des Nahraums und der regionalen Umgebung. Burg- und Theaterbesuche, Lesungen, eigene Theater- und Liedtexte sowie Filmdrehs gehören zum kreativen Ausprobieren, auch mittels moderner Medien.
Eine weitere Exkursion fand nun im Mai in Kooperation mit der Schulsozialarbeiterin der Clemens-Brentano-Realschule, Anke Theisen, statt.
Mit viel Neugier erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Altstadt mit allen Sinnen. Begleitet wurden diese hierbei von der Projektleiterin Sabine Parker, Kultur- und Theaterpädagogin, sowie der FSJ Kultur des Kultur- und Schulverwaltungsamts der Stadt Koblenz, Laura Justen.
Ausgestattet mit GPS-Geräten galt es, Aufgaben über die Geschichte der Stadt Koblenz zu lösen und sich von einem Standpunkt zum nächsten mit Eingabe der Koordinaten zu bewegen.
Das Ende der Tour wurde mit dem Finden eines Schatzes und der tollen Aussicht auf die Stadt Koblenz, natürlich in Gesellschaft der „blauen Männer“, besiegelt.
Im Mai ist in Kooperation mit dem Präventionsteam des Jugendamtes ein Teamtraining für die zukünftigen Junior-Kulturbotschafter/-innen Mittelrheintal auf dem Werk Bleidenberg geplant.
Die drei GPS Geräte des Sachbereiches Kinder- und Jugendförderung können nun in außerschulischen als auch schulischen Projekten für Rallyes eingesetzt und über Herrn Scholer kostenlos ausgeliehen werden.

 

Was tun bei Cybermobbing?

„Cybermobbing“- was tun?

Link zum Thema Cybermobbing und was man genau dagegen tun kann:

CyberBullying

 

Cyber-Mobbing – was ist das?

Unter Cyber-Mobbing (hier wird der Begriff synonym zu Cyber-Bullying, E-Mobbing u.Ä. verwendet) versteht man das absichtliche Beleidigen, Bedrohen, Bloßstellen oder Belästigen anderer mit Hilfe moderne Kommunikationsmittel – meist über einen längeren Zeitraum.

Cyber-Mobbing findet entweder im Internet (z.B. durch E-Mails, Instant Messenger wie beispielsweise ICQ, in Sozialen Netzwerken, durch Videos auf Portalen) oder per Handy (z.B. durch SMS oder lästige Anrufe) statt. Oft handelt der Täter – den man „Bully“ nennt – anonym, so dass das Opfer nicht weiß, von wem die Angriffe stammen.

Gerade bei Cyber-Mobbing unter Kindern und Jugendlichen kennen Opfer und TäterInnen einander meist auch in der „realen“ Welt. Die Opfer haben fast immer einen Verdacht, wer hinter den Attacken stecken könnte. Cyber-Mobbing geht in der Regel von Personen aus dem eigenen Umfeld aus – der Schule, dem Wohnviertel, dem Dorf oder der ethnischen Community. Fälle, in die gänzlich Fremde involviert sind, sind wenig verbreitet.

 

Beim sogenannten „Cyber-Grooming“, der gezielten Anbahnung sexueller Kontakte mit Minderjährigen über das Internet, sind die Täter hingegen meist ältere, fremde Männer. Sie geben sich in Chats oder Online-Communitys gegenüber Kindern oder Jugendlichen als gleichaltrig aus, um sich so das Vertrauen der Minderjährigen zu erschleichen. Meist mit dem Ziel, sich auch in der „realen“ Welt mit ihnen zu treffen und sie zu missbrauchen.

Da Cyber-Mobbing ein sehr junges Phänomen ist, gibt es erst wenige wissenschaftliche Studien, die das Ausmaß des Problems beschreiben. Unbestritten ist die Verlagerung von Teilen des Lebens von Jugendlichen ins Internet. Freundschaften und Beziehungen werden heutzutage ganz selbstverständlich über Internet und Handy gepflegt. Insbesondere Soziale Netzwerke werden immer wichtiger: Bereits 78% aller 12- bis 19- jährigen Jugendlichen nutzen täglich oder mehrmals wöchentlich Online Communities. Dass jemand schon einmal peinliche oder beleidigende Bilder oder Videos der Befragten im Internet verbreitet hat, bestätigen 15 Prozent der jugendlichen Internet-Nutzer. 23% geben an, dass es jemanden in ihrem Bekanntenkreis gibt, der schon mal im Internet fertig gemacht wurde (JIM-Studie 2012).
(Quelle: Saferinternet.at)

Was ist so neu an Cyber-Mobbing?

Mobbing ist an sich keine neue Erscheinung, aber Cyber-Mobbing unterscheidet sich in einigen Punkten vom „einfachen“ Mobbing:

  • Eingriff rund um die Uhr in das Privatleben:Cyber-Mobbing endet nicht nach der Schule oder der Arbeit. Weil Cyber-Bullies rund um die Uhr über das Internet oder das Handy angreifen können, wird man sogar zu Hause von ihnen verfolgt. Die eigenen vier Wände schützen also nicht vor Mobbing-Attacken, es sei denn, man nutzt keine Neuen Medien.
  • Das Publikum ist unüberschaubar groß. Inhalte verbreiten sich extrem schnell:Nachrichten oder Bilder, die elektronisch herumgeschickt werden, sind, sobald sie online sind, nur schwer zu kontrollieren. Filme können beispielsweise ganz einfach von einem Internetportal in ein anderes kopiert werden. Deswegen sind Ausmaß und Spielraum von Cyber-Mobbing viel größer als beim „einfachen“ bzw. direkt vermittelten Mobbing. Inhalte, die man schon längst vergessen hat, können immer wieder an die Öffentlichkeit gelangen und es Opfern schwermachen, darüber hinwegzukommen.
  • „Cyber-Bullies“ können anonym agieren:Nicht zu wissen, wer der andere ist, kann einem Opfer Angst machen und es verunsichern, weil es nicht weiß, wer es belästigt. Der „Cyber-Täter“ zeigt sich seinem Opfer nicht direkt, sondern kann anonym agieren, was ihm eine wenn auch vielleicht trügerische Sicherheit und oftmals eine zähe Ausdauer verleiht.
  • Identität von „Cyber-Bully“ und Opfer:Cyber-Mobbing kann sowohl zwischen Gleichaltrigen (z.B. Freunden und Mitschülern) als auch zwischen unterschiedlichen Generationen (z.B. Schülern und Lehrern) stattfinden. Alter oder Aussehen spielen dabei keine Rolle, da der Cyber-Bully sich eine eigene Identität aufbauen kann, die in Wirklichkeit nicht selten ganz anders aussieht.
  • Einige Fälle des Cyber-Mobbings sind unbeabsichtigt:Es kann passieren, dass man jemanden ohne böse Absicht verletzt, wenn man nicht über die Konsequenzen nachdenkt oder einem nicht wirklich bewusst ist, was z.B. ein übler Scherz oder Witz für einen anderen bedeutet. Da die Reaktionen der Opfer für den Täter nicht sichtbar sind, ist ihm das Ausmaß verletzender Worte oder Bilder häufig nicht klar.(Quelle: childnet-int.org)

 

Ausprägungen des Cyber-Mobbings

Willard (2007) unterscheidet acht verschiedene Ausprägungen des Cyber-Mobbings (aus: Gewalt im Web 2.0; Grimm, P./Rhein, S./Clausen-Muradian, E.; Hrsg: NLM, 2008):

 

  1. Flaming (Beleidigung, Beschimpfung):
    Findet in der Regel in öffentlichen Bereichen des Internets statt, z.B. mittels verletzender Kommentare oder vulgärer Pöbeleien
  2. Harassment (Belästigung):
    Zielgerichtete, immer wiederkehrende Attacken von gänzlich Unbekannten, Usern  in Sozialen Netzwerken oder gar Bekannten aus dem realen sozialen Umfeld
  3. Denigration (Anschwärzen, Gerüchte verbreiten):
    Beabsichtigtes Bloßstellen des Opfers durch das Onlinestellen oder direkte Versenden von Texten, Fotos/ Videos z.B. um Freundschaften zu zerstören oder um sich an der Ex-Freundin zu rächen
  4. Impersonation (Auftreten unter falscher Identität):
    Sich als eine andere Person ausgeben, indem z.B. das Passwort des Opfers genutzt wird, um mit dessen vermeintlicher Identität einen Lehrer zu beschimpfen
  5. Outing and Trickery (Bloßstellen und Betrügerei):
    Vorgabe vermeintlicher privater Kommunikation oder Verbreitung intimer Details bzw. peinlicher Aufnahmen, um z.B. den Ex-Partner bloßzustellen
  6. Exclusion (Ausschluss):
    Ausgrenzung von jemandem aus einer Gruppe z.B. aus einer Instant-Messenger-Gruppe, dem Game-Bereich
  7. Cyberstalking (fortwährende Belästigung und Verfolgung):
    Wiederholt jemanden (sexuell) belästigen und bedrohen
  8. Cyberthreats (offene Androhung von Gewalt):
    Direkte oder indirekte Ankündigung, dass jemand verletzt oder gar getötet werden soll

Funktionen von Cyber-Mobbing

Um Cyber-Mobbing besser verstehen zu können, lohnt ein Blick auf den vermeintlichen „Nutzen“, den Mobbing für die TäterInnen haben kann:

  • Entlastung: Mobbing dient als Ventil für aufgestaute Aggressionen.
  • Anerkennung: Mobbing wird dazu verwendet, sich einen bestimmten Ruf zu verschaffen, z. B. besonders „cool“ zu sein.
  • Stärkung des Gemeinschaftsgefühls: Mobbing geschieht meist in der Gruppe nach dem Motto: „Gemeinsam sind wir stark“.
  • Demonstration von Macht: Mobbing wird eingesetzt, um Stärke zu zeigen, um klar zu stellen, wer „das Sagen hat“.
  • Angst: Oft spielen auch Versagensängste oder die Angst, selbst zu einem Mobbing-Opfer zu werden, eine Rolle. Vor allem „MitläuferInnen“ wollen ihre Zugehörigkeit zur Gruppe nicht riskieren.

(Quelle: Saferinternet.at)

Was sind Anlässe und Auslöser für Cyber-Mobbing

Anlässe und Auslöser für Cyber-Mobbing können vielfältig sein. Meistens stehen die Angriffe in Zusammenhang mit einer längeren Vorgeschichte und sind Ausdruck für gestörte Kommunikation und mangelnde Empathie.

  • Mobbing ist Teil der Normalität: Mobbing gehört nicht selten zum alltäglichen Umgang in einer Gruppe, es wird toleriert und bleibt ohne Folgen. Wenn BeobachterInnen wegschauen und Mobbing- Opfern nicht dabei helfen, sich zu wehren, können Belästigungen über Jahre hinweg andauern.
  • Langeweile: Cyber-Mobbing kann aus Langeweile entstehen, beispielsweise indem ein Foto eines/r Mitschülers/Mitschülerin in einer Online-Community negativ kommentiert wird. Daraus kann sich ein Streit entwickeln, der sich aufschaukelt und immer weitere Kreise zieht.
  • Interkulturelle Konflikte: Oft spielen bei Cyber-Mobbing auch interkulturelle Konflikte zwischen Jugendlichen verschiedener Nationalitäten eine Rolle.
  • Konflikte in der Klassengemeinschaft: Bestehende Spannungen innerhalb einer Klasse verlagern sich zunehmend ins Internet bzw. auf das Handy. Der „Klassen-Streber“ wird beispielsweise (auch) in Sozialen Netzwerken verspottet oder Schüler auch zuhause via SMS von ihren Klassenkameraden belästigt.
  • Freundschaften verändern sich: Freundschaften brechen auseinander und unter ehemals besten FreundInnen entstehen Hass– und Rachegefühle.
  • Klassengemeinschaften verändern sich: Eine Klasse wird neu zusammengestellt oder neue SchülerInnen kommen dazu (z. B. „Wiederholer“).
  • Unerwünschte Veröffentlichung von persönlichen Informationen: Persönliche Details oder intime Bilder/Videos, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind, werden weitergegeben – teilweise auch ohne böse Absicht. Oft sind sich Kinder und Jugendliche nicht bewusst, wie verletzend so eine Bloßstellung sein kann.

(Quelle: Saferinternet.at/

http://www.klicksafe.de/themen/kommunizieren/cyber-mobbing/)

Cyber-Mobbing in der Schule

 

Die Opfer von Cyber-Mobbing empfinden zunächst hauptsächlich Wut und Verunsicherung, in einigen Fällen auch Angst. Häufig ist zunächst nicht klar, wer der Angreifer aus dem Hinterhalt eigentlich ist. Stellt sich heraus, wer hinter der Schikane steckt, so hat das meist keine gravierenden Folgen für den Täter (keine Strafanzeige/kein Schulverweis). Jedoch bleiben ein Gespräch mit Lehrer und der Schulleitung sowie eine (für Schulen übliche) Bestrafung in der Regel nicht aus.

Eindimensionale Bestrafungskonzepte sollten jedoch in diesem wie auch in anderen Zusammenhängen der Schülerverurteilung überdacht und differenzierter angegangen werden. Was sind die Ursachen für das Mobbing? Wie ist das Klima an unserer Schule? Wird über Probleme in der Klasse geredet, gibt es einen Klassenrat , eine Kultur der Auseinandersetzung? Welche Umstände haben zu dem Mobbing beigetragen?

 

Das Problem

Cyber-Mobbing ist keinesfalls ein Problem, welches sich auf das Privatleben beschränkt. Immer häufiger wird auch die Schule zum Schauplatz von Cyber-Mobbing; sowohl Lehrer als auch Schüler werden öffentlich an den Pranger gestellt. Gerade Portale wie „Spickmich“, in dem Schüler „den Spieß umdrehen“ und ihre Lehrer benoten, zeigen auf, wie leicht auch Lehrer öffentlich – ob nun positiv oder negativ – dargestellt werden können (siehe auch Kapitel 4, klicksafe-Lehrerhandbuch).

Laut einer Online-Studie der GEW (Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft) aus dem Jahr 2007 sind bereits 8% der Lehrer in Deutschland von Cyber-Mobbing betroffen. Dabei kommt es nicht auf das Alter oder das Geschlecht an, ein Opferprofil lässt sich nicht so einfach erstellen. Was die Täter angeht, so lässt sich zumindest feststellen, dass sie zu 70% männlich und zwischen 11 und 20 Jahre alt sind. Es gibt zwar auch einige Fälle, in denen Cyber-Mobbing zwischen Kollegen stattfindet, das Mobbing an Lehrern wird allerdings hauptsächlich von Schülern betrieben. Es sollte dennoch nicht außer Acht gelassen werden, dass ein Großteil der Mobbing-Opfer vor allem Schüler sind und dass Mobbing zwischen Gleichaltrigen stattfindet. (Zusammenfassung der Studie auf www.gew.de)

Die Opfer von Cyber-Mobbing empfinden zunächst hauptsächlich Wut und Verunsicherung, in einigen Fällen auch Angst. Häufig ist zunächst nicht klar, wer der Angreifer aus dem Hinterhalt eigentlich ist. Stellt sich heraus, wer hinter der Schikane steckt, so hat das meist keine gravierenden Folgen für den Täter (keine Strafanzeige/kein Schulverweis). Jedoch bleiben ein Gespräch mit Lehrer und der Schulleitung sowie eine (für Schulen übliche) Bestrafung in der Regel nicht aus.

Eindimensionale Bestrafungskonzepte sollten jedoch in diesem wie auch in anderen Zusammenhängen der Schülerverurteilung überdacht und differenzierter angegangen werden. Was sind die Ursachen für das Mobbing? Wie ist das Klima an unserer Schule? Wird über Probleme in der Klasse geredet, gibt es einen Klassenrat , eine Kultur der Auseinandersetzung? Welche Umstände haben zu dem Mobbing beigetragen?

 

Handeln: Was tun gegen Cyber-Mobbing?

Jugendliche wissen häufig nicht, welchen Schaden sie mit einer veröffentlichten Bild- oder Video-Montage im Internet anrichten können oder welche Empfindung verletzende oder bedrohliche Nachrichten bei Betroffenen auslösen können. Für sie ist das oft nur ein Spaß, um sich an Lehrern, beispielsweise wegen einer schlechten Note, zu rächen oder um einen Mitschüler zu ärgern. Leider gibt es kein Patentrezept gegen Cyber-Mobbing. Die Arten und Motive sind zu unterschiedlich, um einheitlich dagegen vorgehen zu können. Darum ist es wichtig, dass alle Lehrer ein Gespür für Mobbing und den Zusammenhang mit Cyber-Mobbing entwickeln.

Es ist sinnvoll, den Schülern im Vorhinein zu vermitteln, welche Folgen dieses Handeln haben kann und dass Cyber-Mobbing ganz und gar nicht „angesagt“ ist. Hierbei sind präventive Maßnahmen gefragt, mit denen sich das ganze Kollegium und die ganze Schule, vielleicht in Form von Projekttagen, auseinandersetzen sollte. Dabei
muss allen Lehrern und der Schulleitung klarwerden, dass exzessive Mediennutzung heute selbstverständlich zum Lebensalltag der Jugendlichen gehört. Laut aktueller JIM-Studie ist zum ersten Mal seit zehn Jahren der Anteil der Jugendlichen, die einen eigenen Computer besitzen, mit 71% deutlich höher als der Prozentsatz derjenigen mit einem eigenen Fernsehgerät (61%). Darum sollten sich auch Lehrer mit dem bei Jugendlichen so beliebten Medium Internet und seinen Anwendungsmöglichkeiten (MSN, Soziale Netzwerke etc.) auseinandersetzen, sich über Trends informieren lassen und möglichst „upgedatet“ bleiben.

Was sagt das Gesetz?

Cyber-Mobbing wird gesetzlich noch nicht direkt bestraft. Jedoch bieten verschiedene Cyber-Mobbing-Handlungen die Möglichkeit, rechtliche Maßnahmen zu ergreifen. Zunächst stellt sich die Frage, ob das Mobbing öffentlich oder geschlossen stattfindet.

 

Öffentlich

  • Werden Videos oder Bilder ohne Zustimmung veröffentlicht, wird damit das Persönlichkeitsrecht und das Recht am eigenen Bild verletzt. (Bildnisrecht)
  • Werden, beispielsweise in Foren, Sozialen Netzwerken oder Blogs Unwahrheiten verbreitet oder Beleidigungen ausgesprochen, kann man Unterlassungsanspruch geltend machen oder Strafanzeige wegen Verleumdung/übler Nachrede erstatten.

 

Geschlossen:

  • Wird man per E-Mail, Instant Messenger oder SMS fortlaufend beleidigt oder belästigt, tritt unter Umständen das Anti-Stalking-Gesetz in Kraft.

 

Insgesamt gilt:

  • Drohung, Erpressung oder Nötigung, egal durch welches Medium, egal ob öffentlich oder geschlossen, sind Straftaten! Melden Sie diese Vorfälle der Polizei.

 

Schwimm-AG für die Klassen 6

Im Schuljahr wurde eine Schwimm-AG für die Klassen 6 angeboten. Hier konnte den „Nichtschwimmern“ ein Angebot unterbreitet werden, das Schwimmen zu erlernen. Ziel war das „Neuschwimmerzeugnis“. Die AG fand – über ein Zeitraum von 10 Wochen – jeweils dienstags (am Nachmittag) im Beatusbad statt. Alle Kinder erlernten das Schwimmen, für 90% endete die AG sogar mit dem Erwerb des  Neuschwimmerzeugnisses.
Betreut wurden die Kinder von Frau Michel, Herrn Daeges und Herrn Maryschka.

School of Rock

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Die Würde des Menschen ist unantastbar

Samstag, 13. März 1943: 149 Sinti  – Kinder, Frauen und Männer  – werden vom  Hauptbahnhof Koblenz aus in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert.

Aus Anlass des 70. Jahrestages der Deportation der Koblenzer Sinti standen die Sinti und Roma im Mittelpunkt der Veranstaltungen zum Holocaust-Gedenktag am 27.Januar.
Im Rathaus zeigte der Förderverein Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz die Ausstellung „Die Überlebenden sind die Ausnahme  –  der Völkermord an Sinti und Roma“.
Diese Ausstellung besuchten wir, die Klasse 10a, mit unseren Lehrerinnen Frau Bock
und Frau Schwamm am 25. Januar 2013.

Herr Joachim Hennig, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins Mahnmal, informierte uns im Rathaussaal zunächst über die Geschichte der Sinti und Roma und berichtete dann über die Diskriminierung, Entrechtung, Verfolgung und Ermordung der „Zigeuner“durch die Nationalsozialisten. Ein  Schwerpunkt seines Referats war die Verfolgung der Koblenzer Musikerfamilie Reinhardt.
Daweli Reinhardt war erst 10 Jahre alt, als er am 13. März 1943 mit seiner gesamten Familie nach Auschwitz deportiert wurde. Viele seiner Angehörigen wurden ermordet.
Er war einer der wenigen Sinti, die die Torturen des KZ überlebten . Mit 13 Jahren kehrte er mit seinem Bruder an der Hand nach  Koblenz zurück.
Über sein Leben hat er zusammen mit Joachim Hennig ein berührendes  Buch geschrieben, aus dem wir einige Textauszüge lasen. Das Buch heißt „Hundert Jahre Musik der Reinhardts – Daweli erzählt sein Leben.“
Historiker schätzen, dass circa 100 000 Sinti und Roma aus rassistischen Gründen von den Nationalsozialisten ermordet wurden, die Sinti und Roma selbst gehen von etwa 500 000 Menschen aus.
Nach dem Einführungsvortrag von Herrn Hennig und der Beantwortung unserer Fragen besuchten wir in zwei Gruppen die Ausstellung und  beantworteten die Fragen auf unseren Arbeitsblättern.
Wir haben an diesem Vormittag auf anschauliche Weise viele interessante Fakten über die Zeit des „Dritten Reiches“ in Koblenz gelernt und kehrten nachdenklich in unsere Schule zurück.

Felix Egeri, Klasse 10a, und Gabriele Bock